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Hier geht's nicht mehr weiter... 09.11.2007 10:53 Uhr
...sondern künftig nur noch auf: www.1001augen.de
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Zwischen zwei Frauen 30.10.2007 16:02 Uhr
[Neulich, in der Pressevorführung] Herbert Grönemeyer erkennt man erstmal nicht, und die Typen, die aussehen, als hätte sich Christian Ulmen wieder verkleidet, sind nicht Christian Ulmen. Alexandra Maria Lara wiederum sieht so sensationell unfrisiert aus, dass man erstmal denkt, sie müsse eine Perücke tragen. Spätestens, als sie, die eine Nastassja-Kinski-hafte belgische Hobbyjournalistin spielt, beim Interview "Do you believe in Love?" haucht, erkennt man, dass es Alexandra Maria Lara ist.
Hauptfigur in "Control" ist natürlich Ian Curtis (Sam Riley). Er ist der Sänger von Joy Division, und ein Mann, der zwischen zwei Frauen (darunter Lara) leidet wie ein Hund. Und dabei schön singt, also Joy Division-schön. Regisseur Anton Corbijn ist in schön grauem Schwarzweiß ein Kunststück gelungen, das Menschen, die durchschnittlich viel fernsehen, längst für unmöglich halten: ein berührendes Melodram. Deutscher Kinostart ist erst am 10. Januar 2008.
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La Zimmermann die neue Dietrich? 24.10.2007 19:42 Uhr
Zumindest stellt das Cover des Bildbandes, mit dem die Ufa jetzt auf ihre wechselvolle Geschichte zwischen den Gründern um General Ludendorff und dem aktuellen Eigentümer, dem Haus Bertelsmann, zurückblickt, Film stills aus "Der blaue Engel" und dem Sat.1-tearjerker "Die Luftbrücke" nebeneinander.
Nein, heißt es auf aber Nachfrage, der Titel solle nicht die Zimmermann in die Nähe Marlene Dietrichs rücken, und nicht einmal Heino Ferch (Foto, r.) auf eine Ebene mit Emil Jannings (Foto. l.) stellen.
Immerhin beweist die Ähnlichkeit der Personen-Konstellationen auf den Bildern von einem geradezu Riefenstahl'schen Sinn für ornamentale Symmetrie. Wobei übrigens all die bekannt-berüchtigten Riefenstahl-Filme keine Ufa-FIlme waren, sowenig wie Veit Harlans "Jud Süß", aber auch Fritz Langs "M" und "Das Cabinet des Dr. Caligari". Das denkt man nur womöglich, weil zeitweise alles, was Film war, mit Ufa assoziiert wurde. Das schreibt Hans Helmut Prinzler im lesenswerten Vorwort.
Übrigens war Emil Jannings bei den 90 Jahre Ufa-Feierlichkeiten auch dabei und gab aufgeräumt Autogramme.
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Was immer sich gegen Herbert Reinecker... 23.10.2007 13:10 Uhr
...sagen lässt, manches aus seinem Schaffen würde man doch gern mal wieder sehen.
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Themenabend Mord 18.10.2007 14:37 Uhr
Lustige Programmierung, die das RBB-Fernsehen sich für heute aus dem ARD-Programmvermögen zusammengestellt hat, aus dem die Dritten Programme nun mal nehmen müssen, was sie senden: Um 20.15 läuft der Fernsehfilm "Mord in bester Gesellschaft": "Polizei-Psychiater Wendelin Winter will auf Gran Canaria ein Haus kaufen. Dumm, dass er den Makler ermordet auffindet und der Dorfpolizist", "nicht gerade ein Sherlock Holmes", "nun Wendelin für den Täter hält".
Um 22.35 Uhr wird in der Sendung "Wer gab euch das Recht zu morden?" das Thema sozusagen vertieft.
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München-Schwabinger Neo-Spätromantik 12.10.2007 11:39 Uhr
Sehr rätselhaft: die fatale Neigung der Constantin-Filmer, jeden ihrer eigentlich ganz netten zeithistorischen Jugendfilme mit einem hochnotalbernen Schluss zu versehen, an dem der männliche Held auf einer Bühne eine Rede halten muss, in der er seine Liebe zur weiblichen Heldin erklärt, die dann unter dem Jubel der anwesenden Massen zum Happy-End zu ihm hinaufsteigt. So hatte die Constantin schon ihren belanglosen, aber anfangs ganz netten 80er-Jahre-Neue-Deutsche-Welle-Kinofilm "Verschwende Deine Jugend" mit Tom Schilling ruiniert (der 2003 mit nicht mal 120.000 Zuschauern ziemlich floppte).
Und so ruiniert dieselbe Firma nun ihr 70er-Jahre-Softporno-Ära-Komödchen "Pornorama": Anfangs ist das ganz lustig, vor allem wegen der Originalausschnitte aus alten Aufklärungsfilmen. Dann zieht es sich und zieht sich und wird filmbranchen-insiderig, als der Hobby-Softpornoregisseur (Tom Schilling) nach der kommerziell vermurksten Premiere seines Films vom Leiter der Hofer Filmtage (Heinz Badewitz) zu den Hofer Filmtagen eingeladen wird. Dort wird der Hobby-Softpornoregisseur auf der Bühne gefeiert und nutzt die Gelegenheit, seiner Liebsten endlich seine Liebe zu erklären.
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Mitleid mit Niels Ruf? 12.10.2007 11:29 Uhr
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Niels Ruf und seine leider selten zu Wort kommende "Kulturreporterin" Agnieszka Hendel
© SevenSenses GmbH |
Man braucht kein Mitleid mit Niels Ruf zu haben, der ja schon in seinen wilden Jahren erwachsen war, schrieb Peer mit Recht in der "FAZ". Wenn man (wie ich) im Studio saß, in dem Ruf jetzt seine Shows aufzeichnet und mit ansieht, wie da Martin Semmelrogge seinen Terrier "Platz und Rolle" machen lässt, hat man aber doch etwas Mitleid. Comedy in Echtzeit zu machen, ist ein harter Job.
Trotzdem natürlich ist Niels Rufs Show auf dem Pay TV-Sender "Sat.1 Comedy" besser als alles, was das richtige Sat.1 an Comedy sendet.
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Leo Kirchs rundum scharfe Sicht 09.10.2007 11:25 Uhr
Als ich heute beim Altpapierschreiben nach Webseiten von Leo Kirch-Firmen suchte, stieß ich auf den "sport1.de"-Bericht "Kirch plant Rückkehr in deutschen Fußball", der vor kurzem aus dem "Spiegel", aber auch "aus Insiderkreisen" zitiert. Das ist daher ganz interessant, weil "sport1.de" zu dem Unternehmen "EM.Sport Media" gehört, das ziemlich sicher zu Leo Kirchs EInflussbereich gehört.
Und es ist ganz lustig, weil Kirch bekanntlich "wegen seiner Zuckerkrankheit fast blind ist" (das ist natürlich nicht lustig) und die Kirch-Firma das aufpoppende Kirch-Foto mit großartig passender Kontext-Werbung umrahmte.
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Sie waren immer Würmer 02.10.2007 18:10 Uhr
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Hugo Egon Balder geht jetzt u.a. mit “Genial daneben” (© Sat.1/ Willi Weber) für Roger Schawinskis Nachfolger auf Publikumsfang. Einst war er Helmut Thomas Wurm. |
Eine der Erkenntnisse des ehemaligen Sat.1-Chefs Roger Schawinski in seinem Buch: “Wir hatten gehofft, dass der Köder diesmal dem Fisch und dem Angler zugleich schmecken würde, aber wir Macher hatten den Schmaus vorwiegend mit unserem eigenen Gaumen abgeschmeckt. Das war eine Falle". Der Schmaus, den er meint, ist “Blackout"; das Zitat stammt aus dem Kapitel, das das “Zeit"-Magazin (auf dem Schawinski einen Sat.1-Wasserball zerplatzen lässt) als Vorabdruck brachte.
Wenn man die Zeilen trotz der preiswerten Küchenmetaphorik ernst nehmen will, ist das eine schön demokratische Perspektive, die auf ein vermutlich unauflösbares Dilemma verweist. Können in Systemen, die darauf basieren, dass die einen die anderen angeln, die Köder dennoch allen schmecken?
Jedenfalls wurde ich auf der Suche nach der ursprünglichen Metapher und ihrem Vater ein wenig überrascht. Helmut Thoma zitiert sich auf der von ganz herausragendem Selbstbewusstsein geprägten Webseite helmutthoma.de ("one man show") aus einem “Spiegel” vom Oktober 1990 so:
“Der Zuschauer darf sich seine Regierung wählen, also auch sein Fernsehprogramm. Ich wundere mich auch hin und wieder über die Wahl, aber der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler. Und wir diskutieren aus der Angler-Perspektive. Sehen Sie, es war das Missverständnis in vielen öffentlich-rechtlichen Anstalten, dass sie glaubten, ihr eigener Geschmack müsse auch der der Masse sein. Die haben jetzt 40 Jahre Zeit gehabt, die Leute zu diesem höheren Geschmack zu erziehen, geholfen hat’s nix.”
Ich hatte immer gedacht (vermutlich, weil man Medienösterreichern immer formale Höflichkeit unterstellt) und früher auch geschrieben, dass auch Thoma netterweise von "Ködern" geredet hätte. Aber es waren doch immer Würmer.
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Die kleine Pause ist ganz schön groß geworden... 20.08.2007 18:42 Uhr
...und wird noch bis Ende September andauern. Dann wird es einen (bescheidenen) Neustart geben. Wirklich.
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Kleine Pause 20.04.2007 18:14 Uhr
Aufmerksame Nutzer haben es ja schon geschrieben: Hier ist in letzter Zeit nicht so viel los. Das hat mit dem Umzug nach Berlin zu tun. Bald trägt aber sicher auch diese Seite wieder mehr zum Füllen des Internet bei.
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Was macht eigentlich... 05.04.2007 13:41 Uhr
...Dr. Ewald Wessling? Der frühere Verlagsgeschäftsführer u.a. bei "TV Today" (der sogar Teil der Gruner + Jahr Allstars war, vgl. Foto, r.), "ist heute selbstständiger Berater für Medien im digitalen Umbruch", informiert das "Arte-Magazin".
Für das (wirklich) oft recht lesenswerte Ein-Programm-Programheft des Kultursenders, als dessen Textchef Michael Hopp fungiert, der früher u.a. "TV Today"-Chefredakteur war, hat Wesseling einen (wirklich) recht interessanten Artikel über den digitalen Umbruch geschrieben.
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Sowieso egal 21.03.2007 17:09 Uhr
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"Extreeeeme!" |
"Wir sind zumindest nominiert", sagte Jürgen von der Lippe gestern abend zum Grimme-Preisträger Christoph Maria Herbst. Ein Beweis dafür, dass die Aufzeichnungen von "Extreme Activity" nicht gerade taufrisch versendet werden. Schließlich wurde knapp eine Woche zuvor unter großem Hallo bekannt, dass Lippes Show den Grimme-Preis ebenfalls gewinnt.
Dann wandte sich der Entertainer Hugo Egon Balder zu, der offenbar noch älter ist als er (es sei denn, das war ein Gag). Was in der beschränkt heitere Begrifferate-Show außerhalb der Ratespiele gesagt wird, ist aber sowieso egal. Der Auftritt eines "Stromberg"-Teams, das gegen die show-gestählten Fernsehcomedy-Profis um Hella von Sinnen am Ende knapp verlor, machte das Zeitvertreibs-Format keinen Hauch mehr oder weniger unterhaltsam. Zutage trat bloß: Im Raten, und wenn auch allein im Raten ist Verona Pooth besser als Herbst.
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Welcher ist's? 20.03.2007 12:52 Uhr
Wirkte der kräftige Zeitgenosse rechts nicht gerade neulich in der "Musikantenscheune" mit? Ist der rüstige Herr in der Mitte nicht im Osten noch als Landesvater aktiv? Oder wie hieß nochmal dieser umstrittenene Bestseller, mit dem die Dame zur Linken Aufsehen erregte?
Wenn hinter dieser pfiffigen Aktion des SWR nicht am Ende Frank Elstner steckt...
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Führerkaraoke 19.03.2007 12:38 Uhr
Wenn in einem witzig gemeinten und schon auch ganz witzigen Kinofilm das Witzigste die mitinszenierte Werbepause ist (Roger Willemsen sagt: "Ich bin Roger Willemsen, Sie kennen mich aus ..." und empfiehlt die nicht im Handel erhältliche CD-Edition der "schönsten Klingeltöne der Welt, gespielt vom London Philharmonic Orchestra"), deutet das schon deutlich auf einen gewissen Sketchshow-Charakter der Sache hin.
Wenn das Zweitwitzigste im Film, und das witzigste fortlaufende Element, die Karaoke-Auftritte sind, die Bernd-Maria Herbst außerhalb seiner eigentlichen Filmrolle des Ex-Butlers und Irrenanstaltsdirektors "Hatler" einlegt (da interpretiert er sehr phänomenal "My Way" sowie "Dschings Khan" und demonstriert, dass er doch der führende deutsche Führer-Verkörperer ist...), stützt das die Annahme, dass der Plot nicht das Wichtige ist, oder spannend.
Und in der Tat bietet "Neues vom WixXer" halt Gags auf dem Niveau einer mittellustigen "Kalkofes Mattscheibe"-Ausgabe, dauert aber länger. Das lässt sich ansehen, doch gibt es keinen Grund, nicht zu warten, bis der Film mit echten Werbepausen bei Pro Sieben läuft. Und sich bis dahin lieber "Stromberg" zu gucken.
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Dickes Ding mit "altem Sack" 15.03.2007 11:42 Uhr
"Großer Murks"? In der Grimme-Jury für das weite Feld der Fernseh-Unterhaltung wurde schon kontrovers diskutiert, bevor es zur Mehrheitsentscheidung kam, einen der beiden Preise an Jürgen von der Lippe und die Pro Sieben-Show "Exterme Activity" zu geben.
Noch viel kontroverser allerdings wird jetzt, da die Sperrfrist vorbei ist, in Textform diskutiert. Beiträge gibt's es von Jana Hensel ("SZ"), Stefan Niggemeier (ders.de), Tilmann P. Gangloff ("Kölner Stadtanzeiger").
Und von mir jetzt auch (Netzeitung, leider zurzeit überhaupt nicht Firefox-optimiert). [cb]
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Eigentlich ein Swinger-Club 09.03.2007 16:53 Uhr
Eigentlich könnten die harten, lieben und Grundgesetzes- treuen Jungs von der Sat.1-"GSG 9" auch "Frau'n regieren die Welt" swingen, wenn sie nach getaner Arbeit nach Hause kommen. Schon weil die Probleme, die sie beruflich zu lösen haben, immer in einer Episode abgearbeitet sind, wohingegen die privaten Plotlinien auf den ersten Blick etwas unscheinbar wirken, aber doch Folgenübergreifend und letztlich nachhaltiger sind.
Andererseits wirkt Roger Cicero sicher so markant wie nötig, ist ansonsten aber sicher lieb und zweifellos gesetzestreu und würde prima in die Geheimpolizistentruppe passen.
Von daher kein Wunder, dass am Tag nach dem Sendeabend Sat.1 wie auch NDR über eine Millionen-Zuschauerzahl, die jeweils mit 4 beginnt, beide zufrieden sind.
Wobei sicher eine Rolle spielt, dass der natürliche Quotensieger kurzfristig ersatzlos entfallen war.
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Dicke Hunde vom Gruner 02.03.2007 14:40 Uhr
"... Donnersmarck wirft einen Blick auf die Speisekarte und ordert: Fasanenterrine mit Gänsestopfleber, Calamaretti mit Aïoli. 'Und dann teilen wir uns die Tagliatelle mit schwarzer und weißer Trüffel! Ist das in Ordnung?', fragt er in fröhlicher Erwartung. 'Und dazu Chardonnay?' Mit Wein hält er sich nicht lange auf. Hauptsache, er ist weiß. 'Ich trinke fast nur Weißwein, von Rotwein werde ich zu schnell müde.' Kann man sich bei diesem Energiebündel zwar kaum vorstellen, aber..."
Diese (hier als PDF verfügbare) "Essen und Trinken"-Reportage über Florian "Oscar" Henckel von Donnersmarck in einem seiner Charlottenburger Lieblingsrestaurants sowie in seiner "unerschütterlichen Selbstsicherheit" (Ex-Gruner-Chefredakteur Alexander von Schönburg in der "Vanity Fair") ist jedenfalls der größte Gruner+Jahr-Scoop seit dem dicken Hund mit dem Wahlvenezianer Uli Tukur, der in der "Dogs" so harte Hamburg-Kritik ("In einer Stadt, in der alte Damen dafür bestraft werden, dass sie ihren kleinen Yorkshire frei laufen lassen, kann man als Hundefreund nicht leben") äußerte wie wohl keine ehemaliger Wahlhamburger vor ihm.
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Ich heirate die Liebe 01.03.2007 11:59 Uhr
Wenn die ARD in der Betreffzeile ihrer Einladung zum Interview mit den darstellenden Künstlern des Fernsehfilms "Ich leih mir eine Familie" irrtümlich von "Ich heirate eine Familie" schreibt, muss das kein Tippfehler sein, der tief blicken lässt, und keine Reminiszenz an bessere Zeiten der Fernsehunterhaltung.
Es ist vielmehr Symptom eines Problems. Auch wenn man sehr sehr viele solcher Filme produziert, muss man doch jedem einen individuellen Titel geben, und wenn es die Titel "Liebe geht durch den Magen" und "Eine Liebe im September" und "Eine Liebe in Kuba" und "Liebe ist das schönste Geschenk" und "Liebe ist die beste Medizin" und "Liebe ist das beste Rezept" und "Das Wunder der Liebe" und "Eine Liebe sucht ihren Weg" und "Eine Chance für die Liebe" und "Wen die Liebe trifft" und "Von der Liebe verweht" und "Wo die Liebe wohnt" und "Liebe wie am ersten Tag" und "Liebe, Lügen, Leidenschaften" und "Wen die Liebe trifft" und "Einspruch für die Liebe" und "Ein Baby zum Verlieben" und "Eine Robbe zum Verlieben" und "Liebe und andere Verkehrssünden" und "Die Liebe kommt selten allein“ und "Wie buchstabiert man Liebe?" schon gab, ist irgendwann auch die liebesversessenste Fantasie erschöpft.
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An Schalke scheitern... 25.02.2007 19:16 Uhr
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"Hotel Very Welcome" © Komplizen Film |
...aber nicht an Weltverschwörungs-Plots: Im 1001augen-Bericht zur Berlinale 2007 geht es um das ZDF, "Irina Palm", die Tavianis und die Degeto, Bastian Günther, Walter Kreye, Manfred Zapatka, Pepe Planitzer, Ben von Greifenstein, Sonja Heiss , Hal Hartley, Harald Schrott, Sibel Kekilli, Erdal Yildiz und Adnan Maral ...
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Copyright bei den Autoren.
Nachdruck ist mit ausdrücklicher Genehmigung möglich. |
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© 2006, 2007 1001augen
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